Ausbildungsplätze



Maurer/Hochbaufacharbeiter


Voraussetzungen:
Körperliche Fitness
Einsatzbereitschaft
Verantwortungsbewußtsein
Handwerkliches Geschick
Flexibilität

Berufsbild:
Unter den Bauberufen nimmt der Maurer eine Schlüsselstellung ein. Er errichtet Ein- und Mehrfamilienhäuser – freistehend oder als Reihenhäuser, Verwaltungs-, Büro und Gemeinschaftsgebäude sowie Produktionsstätten für Industrie und Gewerbe. Auch Projekte zum Lärm- bzw. Schallschutz und zum Umweltschutz, wie z.B. Entsorgungsanlagen werden vom Maurer durchgeführt. Um wertvolle Bausubstanz der Vergangenheit zu erhalten, modernisiert der Maurer alte Gebäude und saniert die historischen Kerngebiete unserer Städte und Gemeinden. Mit seiner Arbeit erfüllt er also wichtige gesellschaftlichen Aufgaben. Harte Knochenarbeit des Maurers gehört der Vergangenheit an – dafür gibt es heute zum großen Teil Computer- und lasergesteuerte Baugeräte. Scharfblick und Köpfchen sind deshalb wichtiger als Muskelkraft.

Job:
Der Maurer ist beim Bau eines Gebäudes von Anfang bis Ende beteiligt. Er betoniert die Kellerfundamente, mauert und verputzt die Wände. Natürlich beherrscht er die verschiedensten Arbeitstechniken, bedient High-Tech-Geräte und kennt sich mit Material und Baustoffen aus. Er weiß Bescheid über die Eigenschaften und Verarbeitung natürlicher und künstlicher Steine, wie Ziegel, Kalksand-, Bims- und Betonwerksteine sowie Bauplatten. Und ihm macht niemand etwas vor bei der Herstellung und Verarbeitung von Kalk-, Gips- und Kunststoffmörteln.

So läuft die Ausbildung in der Bauwirtschaft:
In den ersten zwei Jahren (Stufe 1) – berufliche Grundausbildung und allgemeine berufliche Fachausbildung, im dritten Jahr (Stufe 2) – besondere berufliche Fachausbildung in einem der 16 Bauberufe.

Das erste Ausbildungsjahr vermittelt unabhängig vom Berufsziel Grundkenntnisse von allen Bauberufen und gibt einen Einblick in alle Tätigkeiten am Bau. Vielseitigkeit statt Eintönigkeit ist die Devise. Fachrechnen, Bauwissen, Technisches Zeichnen, allgemeinbildende Fächer und reichlich Praxis stehen auf dem Stundenplan. Ausbildungszeiten im ausgewählten Betrieb, in der Berufsschule und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum wechseln sich dabei ab. Eine klare Sache: schon ab dem ersten Tag dieses 'kooperativen Berufsgrundbildungsjahres' gibt es die volle Bezahlung für Auszubildende.

Im zweiten Ausbildungsjahr wird die Praxis im Betrieb vertieft. Und alle wichtigen Fertigkeiten, die nicht jeden Tag im Betrieb vorkommen, lernt man bei der überbetrieblichen Ausbildung im Ausbildungszentrum. Die Theorie wird in der Berufsschule gebüffelt – in der Fachklasse für den jeweiligen Ausbildungsberuf.

Im dritten Jahr ist Spezialisierung angesagt. Wieder wechseln sich betriebliche Ausbildung, Ausbildungszentrum und Berufsschule ab. Am Ende dieses Ausbildungsweges steht dann die Abschlußprüfung im gewählten Ausbildungsberuf (Gesellenprüfung).

Der Verdienst kann sich sehen lassen:
Schon im dritten Jahr gibt es circa 1.500 EUR monatlich! Und nach der Ausbildung geht’s mit dem Einkommen nochmals kräftig nach oben. Zum Grundlohn kommen weitere 'Finanzspritzen', wie z.B. Urlaubsgeld, zusätzliche Altersversorgung, sowie als Prämien ausgezahlte Leistungszulage.


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